Seitensprung Schweiz
Seitensprung – Warum?
Diese Frage stellen sich wohl vor allem die Leute, die der Meinung sind, dass ein Seitensprung etwas furchtbar Schlimmes ist. Sie sehen einzig, dass es einen Betrug darstellt, weil er hinter dem Rücken des geliebten Partners vollzogen wird. Doch wie soll man sich verhalten? Man kann dem geliebten Partner schließlich nicht sagen, dass man mit einem anderen ins Bett gehen möchte, um die eigene Beziehung zu retten. Wer würde das glauben? Und vor allem, warum sollte man den geliebten Partner tiefer verletzen als unbedingt notwendig? Ein Seitensprung kann durchaus die Rettung für eine Beziehung sein, die aus unerklärlichen Gründen vor die Wand zu laufen scheint.
Die Entscheidung für einen Seitensprung ist dabei nicht einfach und es sollte wohl überlegt sein, ob man sich so etwas wirklich aufbürden möchte. Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen, den geliebten Partner, ob Ehefrau oder feste Freundin, zu betrügen, selbst wenn er damit nur das Beste erreichen möchte. Viele Menschen bekommen dann Gewissensbisse und möchten sich ihrem Partner anvertrauen, was sie jedoch nicht können, weil sie ihn sonst in ungewohnter Tiefe verletzen würden. Sie müssen also mit sich selbst ins Reine kommen. Umso glücklicher und freier, können sie jedoch sein, wenn der Seitensprung dazu beigetragen hat, die bestehende Beziehung mit dem geliebten Partner zu retten.
Ein Seitensprung, so verrucht er auch klingen mag, hat also durchaus gute Seiten. So kann man sich selbst voll und ganz ausleben und auf diese Weise ruhiger und entspannter zurück in die langweilig und öde gewordene Beziehung kehren. Das hat viele Vorteile, zumal man plötzlich einen anderen Blickwinkel auf den eigenen Partner erhält und somit viel intensiver fühlen und erleben kann. Man lernt, die Bedürfnisse des eigenen Partners zu stillen, ohne das Gefühl haben zu müssen, selbst zu sehr zurück zu stehen. Ein Seitensprung kann also durchaus die Rettung für eine zerrüttete Beziehung sein. Manchmal ist es einfach notwendig, den Blick zu schärfen und beide Seiten der Medaille im Auge zu behalten.